Life/Work Planning
Berufsplanung und Stellensuche mit System
Life/Work Planning (L/WP)

... ist ein Planungsverfahren für Menschen, die aktiv eine Arbeit suchen, die wirklich zu Ihnen und zu ihrem Leben passt.

 

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Strategien, Werkzeugen und Hintergründen von L/WP.

 

Was Sie hier nicht finden, sind schlaue Tipps, wie Sie sich passend machen, um irgendeinen Job zu bekommen. 

 

Mit L/WP fängt die Jobsuche bei uns an - und wir gehen systematisch vor:


Die drei großen Fragen der Stellensuche

Egal, ob Sie vor dem Start ins Berufsleben stehen, sich gerade beruflich verändern wollen oder den Wiedereinstieg nach einer Berufspause suchen, die entscheidenden Fragen sind immer die gleichen: Was? Wo? und Wie? - und genau so heißen auch die Bausteine des L/WP-Verfahrens:

Was...

Was für Fähigkeiten habe ich? Und vor allem: Welche Fähigkeiten will ich beruflich auch wirklich einsetzen ?" (Denn nicht alles, was wir gut tun, tut uns auch gut.)

 

Welchen "Beitrag" leiste ich gerne - unabhängig vom Zweck, dem er dient? Viele Menschen können ziemlich genau sagen, was sie nicht gerne tun. Die Chancen darauf, etwas tun zu dürfen - und dafür bezahlt zu werden - das ich mag, steigen erheblich, wenn ich weiß, was ich will - und ich auch klar darüber sprechen kann.

 

Allerdings hat den meisten Menschen niemand beigebracht, wie das geht - weder zu Hause, noch in der Schule oder gar an der Universität.

Die gute Nachricht: Die eigenen Fähigkeiten erkennen, bewerten und klar darüber sprechen - das lässt sich trotzdem gezielt verbessern. L/WP bietet dafür und systematische Strategien und Werkzeuge an, die einfach zu erlernen sind.

"Wo...

möchte ich meine Fähigkeiten einbringen? Wie müssen Arbeitgeber und Arbeitsplatz sein, damit ich sagen kann "es passt für mich"?" 

 

Je genauer ich sagen kann, welche Branche mich wirklich interessiert, mit was für Menschen Sie gerne zusammen arbeiten, für wen Ihre Arbeit wirklich nützlich sein soll und was das tasächliche Ergebnis meiner Arbeit sein sollte, desto präziser kann ich  auch dort passende Stellen finden, wo sonst niemand sucht.

"Wie...

...finde ich Stellen, die zu mir passen? Wie kann ich - ohne mich zu verstellen - eine ehrliche Marktuntersuchung durchführen, um so diejenigen Arbeitgeber ausfindig zu machen, die mich brauchen, so wie ich bin?" Wer erkennt, wie der Arbeitsmarkt wirklich funktioniert (entscheidend ist nicht, was wir darüber denken, sondern wie es wirklich ist), kann auch die richtigen Werkzeuge einsetzen. Daher macht es erst einmal Sinn, sich in die Rolle von Arbeitgebern zu versetzen. Die PIE-Methode berücksichtigt, wie Arbeitgeber wirklich nach Mitarbeitern suchen.


Die Strategie: Schritt für Schritt - ohne langes Grübeln

Was will ich gerne machen? Und Wo? Wer hat nicht schon darüber nachgedacht? Die Gefahr beim Denken: "Je länger ich nachdenke, um so länger denke ich (noch mehr) nach!" Und so lange wir nachdenken, unternehmen wir - nichts. Auch wenn wir ganz angestrengt über unsere Zukunft nachdenken - gestalten können wir sie nur durch TUN.

 

Was aber ist die Alternative? Richard Nelson Bolles erkannte dieses Phänomen - und nahm es ernst. Er entwickelte eine systematische Strategie, wie Menschen etwas über sich selbst herausfinden können, ohne sich dabei mit Grübeleien aufzuhalten. Dazu wurden effektive Einzel- und Gruppen-Übungen entwickelt, die Unbewusstes sichtbar machen können. Haben wir so "mehr als genug" aktuelles Wissen über uns selbst gesammelt wählen wir systematisch die Alternativen aus, für die wir spontan bereit sind, etwas zu tun.


Arbeitgeber: Die Person "mit Hut"

...und der PIE-Methode sind die Menschen, die es tatsächlich möglich machen können, dass Sie eine passende Stelle bekommen - hier geht es nicht um den Arbeitsmarkt oder die Arbeitgeber als Organisation allgemein, sondern um die Diejenigen, die ein echtes Interesse an dem haben, WAS ich anbieten will und die mir eine Stelle (WO) bieten können, die auch wirklich zu mir passt. Es geht um Menschen, die tatsächlich "den Hut auf haben".

 

Und: Entgegen einer weit verbreiteten Meinung von Jobsuchenden sind diese Menschen niemals Personalchefs (es sei denn, Sie bewerben sich um einen Posten in einer Personalabteilung). Sie glauben das nicht? Fragen Sie einmal willkürlich 10 Menschen nach Ihrem letzten Jobwechsel und fragen Sie "wer hatte wirklich das letzte Wort bei der Entscheidung über Deine Einstellung?" Sie werden vielleicht überrascht sein...


Die PIE-Methode: "Passende Stellen da finden, wo sonst niemand sucht!"

Laut Bundesagentur für Arbeit werden in Deutschland über 66 % aller Stellen niemals öffentlich ausgeschrieben

 

Das bedeutet, man kann sich auf diese Stellen auch niemals bewerben!

 

Und gerade deshalb bietet dieser "verborgene Arbeitsmarkt" ein hohes Potential eine passende Stelle zu finden, denn die wenigsten Menschen wissen, wie man sich solch einen Arbeitsmarkt systematisch erschließt. Mit der PIE-Methode lernen Stellensuchende ein Werkzeug kennen, das speziell für die Erschließung dieses "verborgenen Arbeitsmarktes" entwickelt wurde. Hier führen Recherche-Instrumente wie Zeitungen oder das Internet eben nicht weiter. Statt dessen sind Infos aus erster Hand - und zwar von ausgewiesenen Experten - erforderlich. Sie lernen, wie Sie sich diese Informationen systematisch beschaffen und dabei persönliche Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen. Dazu brauchen Sie weder "Vitamin B" noch müssen Sie anderen Menschen "etwas vormachen". Sie folgen Ihren wirklichen Interessen und werden sehen, dass Ihr persönliches Netzwerk bereits ausreicht, um den ersten effektiven Schritt in den verdeckten Arbeitsmarkt zu machen.

 

So können Sie passende Stellen da finden, wo außer Ihnen niemand sucht.


Einstellungsgespräche statt Vorstellungsgespräche

Wer mit den Werkzeugen der PIE-Methode arbeitet, macht Stellen sichtbar, die nicht ausgeschrieben sind. Für solche Stellen gibt es keine Vorstellungsgespräche mit all ihren Unannehmlichkeiten: Keine Termine, die man akzeptieren muss, keine Komitees mit unbekannten Menschen, vor denen man "vorsingen" muss, keine gelangweilten Personalchefs und vor allem keine Angst, dass die Stelle vielleicht schon vergeben ist.

 

Die Alternative heißt Einstellungsgespräche: Wenn ich weiß (!), dass mich ein Arbeitgeber wirklich braucht, dass ich dort auch Bedingungen vorfinde, wie ich sie brauche und wenn ich die Person schon kenne, die mich wirklich einstellen kann, bin ich in einer viel komfortableren Position. Durch meinen Wissensvorsprung kann ich Arbeitgeber dazu einladen, mich einzustellen - und ich habe handfeste Argumente dafür. Diese Argumente habe ich systematisch durch Informationsgespräche mit Menschen gewonnen, die wissen, worüber sie reden.


Gehaltsverhandlungen vorbereiten: Fakten schaffen statt herumtricksen

Wer seinen Wert wirklich kennt, braucht vor Gehaltsverhandlungen keine Angst zu haben. Mit den Werkzeugen der PIE-Methode machen Sie nicht nur systematisch sichtbar, wo passende Stellen verborgen sind. Sie können außerdem aus erster Hand erfahren, was Sie tatsächlich verdienen können, ohne direkt fragen zu müssen „was verdienst Du?“

In Intensivseminaren von L/WP-Seminare lernen Sie, wie Sie sich mit diesen wichtigen Fakten eine komfortable Ausgangslage verschaffen und wie Sie Verhandlungsgespräche mit einfachen Werkzeugen systematisch so vorbereiten, dass der Arbeitgeber sofort versteht, was Sie wert sind.


Was ist bei L/WP anders gegenüber...

...klassischen Bewerbungen?

Bewerber bekunden Interesse an ausgeschriebenen Stellen, ohne den Arbeitsplatz wirklich zu kennen (Wie sind z.B. die Kollegen, der Chef, die Arbeitsbedingungen wirklich?). Menschen, die L/WP betreiben, erschließen sich den Arbeitsmarkt genau umgekehrt. Sie reden erst dann mit Arbeitgebern über eine Einstellung, wenn sie wissen, dass sie für diesen Arbeitgeber wirklich arbeiten wollen - und hier auch wirklich gebraucht werden. L/WP bringt Menschen bei, sich diese wichtigen Informationen systematisch und aus erster Hand zu beschaffen.

 

...schriftlichen Initiativbewerbungen / Blindbewerbungen?

Menschen, die L/WP anwenden, versenden niemals willkürlich Bewerbungsunterlagen, denn wer sich den Arbeitsmarkt systematisch erschließt und deshalb über Informationen aus erster Hand verfügt, bemüht sich stets gezielt um eine passende Stelle.

 

...Coaching?

L/WP ist ein Selbsthilfe-Verfahren. Es gibt Stellensuchenden Werkzeuge an die Hand, mit denen sie sich gegenseitig effektiv unterstützen können. Teures professionelles Coaching ist daher in der Regel nicht notwendig.


Effektiv planen bedeutet: Mit dem Ziel beginnen!

Life/Work Planning ist ein "Backplanning-Verfahren" hier wird rückwärts geplant d.h. die Planung beginnt mit dem Ziel. Fast alle Menschen wenden diese Vorgehensweise  täglich erfolgreich an - ohne es zu merken. Sie kennen das auch: Wenn Sie wollen, dass ein Projekt gut läuft, überlegen Sie immer zuerst, wie das Ergebnis konkret aussehen soll. Erst dann planen Sie schrittweise Rückwärts, jeweils mit der Frage "was müsste vorher passieren, damit dies gelingt?" Der letzte geplante Schritt, ist also immer der erste, den Sie dann tatsächlich umsetzen. Egal, ob Sie ein wissenschaftliches Projekt planen, eine Feier organisieren, ein Auto bauen oder einen Kuchen backen: Sie beginnen Ihre Planung immer mit dem Ergebnis, das Sie sich wünschen. Und wie ist es bei Ihrer Berufsplanung? Mit L/WP planen Sie auch hier rückwärts - weil es besser funktioniert.

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